Wie steht es um die wirtschaftliche Entwicklung im Garagenbau?

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Manche Branche hatte zwischen 2008 und 2010 ganz schön zu kämpfen, damit sie die Wirtschaftskrise gut überstehen konnte. Besonders der Stahlbau, aber auch die Baubranche konnten vor allem im Jahr 2009 nicht gerade von rosigen Zeiten reden. Die Bilanzen waren ziemlich schlecht; es musste Kurzarbeit angeordnet werden, mancher Arbeitnehmer musste seine Kündigung hinnehmen. Die Geräte in den Bauunternehmen standen nur allzu oft still, denn weder der Staat baute sonderlich viel, noch konnten gewerbliche oder private Häuslebauer sich finanziell zu weit aus dem Fenster lehnen. Auch im Garagenbau machte sich dies bemerkbar, denn die Sparsamkeit der Menschen macht sich zunächst in den Dingen bemerkbar, auf die man zur Not verzichten kann.

Die Krise traf viele Bauherren in der Mitte ihrer wichtigsten Schaffenszeit. Wer also seinen Rohbau fertighatte, aber die weitere Planung auf dem Grundstück nicht mehr abschließen konnte, weil er sich seiner finanziellen Mittel nicht mehr sicher sein konnte, hatte nur eine Möglichkeit, eine Garage zu bekommen, ohne zu viel Geld auszugeben. Man weiß, dass eine Fertiggarage nicht halb so viel kostet, wie eine gemauerte Garage. Bestellt ein Bauherr diese Fertiggarage, bekommt er alles, von der individuellen Maßanfertigung bis hin zur normalen Einzelgarage. Der Pauschalpreis macht die Kostenkontrolle natürlich denkbar einfach und mit dem Online Kauf schließt man Risiken durch die fünf Jahre andauernde Garantie quasi von vornherein aus. Die wirtschaftliche Lage im Jahr 2009 und Anfang des laufenden Jahres war also eher weg von den Bauunternehmen, hin zu den Händlern, die Fertiggaragen anbieten. Mancher stellte sich als Übergangslösung auch nur die günstigste Unterstellmöglichkeit für sein Auto, einen Carport, auf sein Grundstück, um dem – von der Abwrackprämie gekauften – neuen Auto wenigstens ein Dach über dem Kopf, sprich, einen grundlegenden Schutz gegen Witterung zu verschaffen.

Mittlerweile ist die Krise auch im Baugewerbe in Deutschland so gut, wie überwunden. Der Staat macht sich auf, länger fällige Hoch- und Tiefbau Projekte endlich in die Tat umzusetzen, und auch die privaten Grundbesitzer verwirklichen endlich ihren Traum vom Eigenheim. Da boomt natürlich auch das Geschäft mit den Garagen. Einige Immobilien wurden bezugsfertig gemacht; sie warteten jedoch auf das Ende der unsicheren Zeiten und die damit verbundene Fertigstellung des kompletten Grundstücks. Nun endlich werden Einfahrten gepflastert oder geteert, Gärten angelegt und natürlich auch die noch fehlende Garage ergänzt.

Über die schwere Zeit gerettet hat sich die Sparte Garagenbau durch die Angebote aus dem Niedrigpreissegment. Stahlgaragen sind für um die 3000 Euro zu bekommen; die sitzen schon einmal lockerer, als die erheblich höhere Summe, die man für Maurer und Gehilfen, Mauersteine und Mörtel auszugeben hat. Hier kommen ja immerhin auch noch Verputzarbeiten und ähnliches dazu. Das übersteigt in der Gesamtrechnung auch die massive Fertiggarage aus Beton, die für etwa 8000 Euro zu bekommen ist, sofern man keine Sonderwünsche realisieren möchte. Da war es in der harten Phase vor dem Aufschwung in der Konjunktur nur logisch, dass – wenn eine Garage über den Ladentisch ging – die der Fertiganbieter ausgewählt wurde und die Handwerker vom Bauunternehmen zu Hause bleiben mussten.

Wer sich nun gerade überlegt, den Sommer noch zu nutzen, um auch auf seinem Grundstück endlich Ordnung zu schaffen und alles noch fertig zu bekommen, der sollte sich beeilen. Einige Tage wird es dauern, bis die bestellte Fertiggarage geliefert und montiert werden kann. Das lokale Branchenbuch ist ein guter Helfer, aber natürlich könnte man auch einfach die Suchmaschine im Internet strapazieren, um in der eigenen Stadt einen Online Shop für Fertiggaragen zu finden. In der Stadt München hat es der Bürger sehr leicht: Ein Klick auf www.muenchen.de eröffnet einfach und unverbindlich die Möglichkeiten, die man in der Stadt hat. Aber nicht nur in München, sondern überall in Deutschland gibt es Händler für Garagen, die ihre Kunden mit jeglichem Service bedienen – nicht zuletzt des eigenen Umsatzes zuliebe.

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